12.02.2021

Journée franco-allemand

Der 22. Januar – der Tag, an dem der Elysée-Vertrag, der Freundschaftsvertrag zwischen Deutschland und Frankreich, 1963 unterzeichnet wurde, – wird seit 2003 an vielen Schulen und Einrichtungen als „Deutsch-französischer Tag“ gefeiert.

An unserer Schule stand er in diesem Jahr unter der Leitung von Léon Delarue, unserem französischen Fremdsprachenassistenten. Léon erzählte den Französischschülern der 10. Klassen von den historischen Wurzeln der deutsch-französischen Konflikte in drei Kriegen und vom Beginn der Annäherung und schließlich der freundschaftlichen Beziehungen beider Länder. Ihr Wissen dazu konnten die Schüler anschließend in einem Quiz beweisen.
Aber auch Léons Erfahrungen als Franzose beim Schüleraustausch oder während seines Abi-Bac, dem zweisprachigen Abitur, waren interessant.„Wieviel Küsse sind in Frankreich zur Begrüßung vorgeschrieben?“ Diese Frage wurde in einem lustigen Kurzfilm für alle geklärt. Léons Empfehlung: Am besten immer zwei, da macht man nichts verkehrt!

Zum Schluss gab es für Schüler und Lehrer eine Überraschung: eine echt französische galette des rois – den Dreikönigskuchen. Dieser Kuchen wird am 6.1., dem Fest der Heiligen Drei Könige, überall in Frankreich serviert. Das Besondere daran: In ihm ist eine fève, eine kleine Porzellanfigur, versteckt. Wer sie in seinem Stück findet, ist der König oder die Königin und bekommt die Krone aufgesetzt.

So erleben Schüler und Lehrer die deutsch-französischen Beziehungen im Schulalltag – und das nicht nur am „journée franco-allemand“.

Kathrin Schambach
Französischlehrerin